Pressemitteilung der Stadtratsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen
Wie wir in der Rhein-Zeitung lesen konnten, möchte die GSG auf dem Heddesdorfer Berg Grundstücke erwerben, um Mietwohnungen für ein gehobenes Mietpreissegment zu errichten, was die SPD-Ratsfraktion begrüßt hat.Die Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen ist darüber sehr erstaunt, über die Forderung der Heddesdorfer SPD, dass die GSG in Zukunft auch im gehobenen Mietpreissegment Wohnungen bauen soll. Beim Jahresabschlussbericht der GSG für 2015 waren Ratskolleginnen und Kollegen der SPD der Meinung, dass die GSG für eine sozial verantwortbare und sichere Wohnungsversorgung für breite Schichten der Bevölkerung sorgen muss. Dazu gehören neben Wohnungen für ein niedriges Mietpreissegment auch Wohnungen im mittleren Mietpreissegment. Gerade Menschen mit einem durchschnittlichen Einkommen sind von den auch in Neuwied steigenden Mietpreisen betroffen.
Private Investoren planen genügend Wohnungen für Besserverdienende, zum Beispiel auf dem ehemaligen C&A Gelände und auf dem Gelände des Yachthafens. Für die Grünen ist es eine Selbstverständlichkeit, dass die GSG Gewinne erzielen muss, um ihren vielen Aufgaben gerecht zu werden. Aber sie darf sich ihrer sozialen Verpflichtung nicht entziehen. Ein kluges Baumanagement ist gefragt, um Wohnraum für die breite Bevölkerung anzubieten, der nicht nur bezahlbar ist, sondern sich auch noch den heutigen Notwendigkeiten von Energiesparen und Klimaschutz ausrichtet, über die normalen gesetzlichen Anforderungen hinaus.
Wohnprojekte wie Gemeinschaftliches Wohnen sollte in Zukunft fest in das Angebot der GSG aufgenommen werden.
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